KUTTER

Verschiedene Sensoren, die alle an das Frästiefen-Regelsystem angeschlossen werden können

Verschiedene Sensoren, die alle an das Frästiefen-Regelsystem angeschlossen werden können
 

Nivellierlösungen.

Das Passende für jeden Anspruch.


Mit unseren Fräsen stellen wir in den meisten Fällen das Fundament für den Neuaufbau der Fahrbahn her. An dieser Stelle kann man bereits in der Ausschreibung durch die Vorgabe einer hohen Ebenheit die Qualität der neuen Fahrbahndecke beeinflussen.
 
Beim Fräsen von Asphalt und Beton nutzen wir unterschiedlichste Nivelliersysteme, um die Frästiefe zu steuern. Dabei steht uns eine Vielzahl technischer Lösungen für vielfältigste Anforderungen zur Verfügung. Die Möglichkeiten reichen vom klassischen Kopierfräsen, bei dem als Referenzhöhe die Oberfläche des zu bearbeitenden Belages herangezogen wird, über das Fräsen mit definierter Querneigung zur Optimierung des Wasserabflusses bis hin zur Steuerung der Fräse mit 3 D-Technologie. Welche Automatikkomponenten sich für den jeweiligen Einsatz eignen, hängt im Wesentlichen von den örtlichen Gegebenheiten und dem gewünschten Fräsergebnis ab. 
 
Die folgenden Beispiele dokumentieren die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten
 
 

Verschiedene Sensoren, die alle an das Frästiefen-Regelsystem angeschlossen werden können

Verschiedene Sensoren, die alle an das Frästiefen-Regelsystem angeschlossen werden können

Seitenschild einer W 250

Seitenschild einer W 250
 

1) Seitenschild

Abtastung der bestehenden Fahrbahn über Seitenschild und mechanische Abtastung vor Fräswalze


Der Fräsenfahrer kann auf jeder Maschinenseite die gewünschte Frästiefe einstellen. Die Fahrbahn wird dann relativ zur vorhandenen Lage in der vorgegebenen Tiefe abgetragen. Sollte die Abtastung nur einseitig möglich sein, kann die Frästiefe an der anderen Maschinenseite über einen integrierten Neigungssensor gesteuert werden.

 

Wegmesssensoren in den Hydraulikzylindern ermitteln die Frästiefe an beiden Enden des Kantenschutzes.

Wegmesssensoren in den Hydraulikzylindern ermitteln die Frästiefe an beiden Enden des Kantenschutzes.

Der Sonic Ski-Sensor von unten und
in der Einbauposition an der Maschine

Der Sonic Ski-Sensor von unten und <br> in der Einbauposition an der Maschine
 

2) Ultraschallsensor und Sonic-Ski

Berührungsloses Abtasten mit Ultraschallsensor oder Sonic-Ski (Mehrfach-Ultraschallsensor)


Oft soll die Abtastung von einer anderen Referenzfläche außerhalb der zu fräsenden Fläche erfolgen, z. B. am Leitdraht oder an einer Bordsteinkante. Für diese Fälle ist ein Ultraschallsensor oder ein Sonic-Ski (Mehrfach- Ultraschallsensor) die ideale Lösung.

 

In Verbindung mit dem integrierten Neigungssensor kann die Maschine exakt in Höhe und Neigung gesteuert werden.

 

Ultraschallsensor:
Funktionsprinzip und Einbaubeispiel

Ultraschallsensor: <br>Funktionsprinzip und Einbaubeispiel

Prinzipskizze zur Funktion des Sonic Ski-Sensors: Drahtabtastung und Abtasten einer Referenzfläche sind möglich.

Prinzipskizze zur Funktion des Sonic Ski-Sensors: Drahtabtastung und Abtasten einer Referenzfläche sind möglich.
 
 

Fräse mit 3D-Prisma
(oberhalb des Fahrerstandes)

Fräse mit 3D-Prisma <br>(oberhalb des Fahrerstandes)
 

3) 3D Systeme

Elektronisches Deckenbuch


Im Erdbau hat sich die Steuerung der Maschinen über 3D-Systeme etabliert. Wir verfügen mittlerweile auch an unseren Straßenfräsen über diese moderne Technologie.

 

Im Gegensatz zum früheren Vorgehen erfordert das 3D-System ein elektronisches Deckenbuch. Dort werden die Sollwerte für die Fräsarbeiten hinterlegt. Diese Daten müssen so aufbereitet sein, dass sie kompatibel zu unserem 3D-System sind.

 

Auf der Baustelle wird ein Prisma an die Kaltfräse montiert. Eine Totalstation „verfolgt“ dieses Prisma und misst kontinuierlich die Position und Höhenlage der Fräse. Die Messergebnisse werden per Funk an einen Empfänger auf der Maschine übermittelt und dort mit den Sollwerten aus dem elektronischen Deckenbuch verglichen. Bei Abweichungen sorgt die Maschinensteuerung für die Korrektur der Höhenverstellung bzw. Lenkung und damit für die korrekte Frästiefe in jeder Position.

 

Bei diesem Verfahren kann eine hohe Genauigkeit realisiert werden. Diese Genauigkeit muss dann nicht nur auf eine 4 Meter-Latte bezogen werden, sondern kann auf der gesamten zu bearbeitenden Fläche realisiert werden.

 

Die Totalstation verfolgt
die Fräse über das Prisma

Die Totalstation verfolgt <br> die Fräse über das Prisma

Fräse und Lasersender:
Hier entsteht ein hochpräzises Planum

Fräse und Lasersender: <br>Hier entsteht ein hochpräzises Planum
 

4) Lasersteuerung

Ideal für großflächige Egalisierung


Bei diesem Verfahren bildet ein Laserstrahl die Referenzhöhe zur Realisierung der geforderten Frästiefe. Ein Empfänger auf der Maschine übernimmt den Laserstrahl als Nullpunkt und kann damit automatisch die Höhenführung der Maschine gemäß den vorgegebenen Frästiefen umsetzen.

 

Diese Technik eignet sich hervorragend, um Unebenheiten großflächig zu egalisieren

Bei diesem Verfahren bildet ein Laserstrahl die Referenzhöhe zur Realisierung der geforderten Frästiefe. Ein Empfänger auf der Maschine übernimmt den Laserstrahl als Nullpunkt und kann damit automatisch die Höhenführung der Maschine gemäß den vorgegebenen Frästiefen umsetzen.

 

Diese Technik eignet sich hervorragend, um Unebenheiten großflächig zu egalisieren

Bei diesem Verfahren bildet ein Laserstrahl die Referenzhöhe zur Realisierung der geforderten Frästiefe. Ein Empfänger auf der Maschine übernimmt den Laserstrahl als Nullpunkt und kann damit automatisch die Höhenführung der Maschine gemäß den vorgegebenen Frästiefen umsetzen.
 
Diese Technik eignet sich hervorragend, um Unebenheiten großflächig zu egalisieren
 
 

Der Lasersender gibt die Referenzhöhe in Form eines rotierenden Laserstrahls vor

Der Lasersender gibt die Referenzhöhe in Form eines rotierenden Laserstrahls vor

Multiplex-System im Einsatz beim Feinstfräsen von Beton

Multiplex-System im Einsatz beim Feinstfräsen von Beton
 

5) Multiplexsystem

Steuerung der Fräse über ein Multiplexsystem


Oft entspricht die Ebenheit der Fahrbahnoberfläche nach einer bestimmten Nutzungsdauer durch Setzungen nicht mehr der gewünschten Qualität. Der Fahrkomfort wird durch die Unebenheiten negativ beeinflusst.
 
In diesen Sanierungsfällen eignet sich die Multiplexanlage hervorragend zur Optimierung der Ebenheit. Und zwar ganz ohne zusätzliche Vermessungsarbeiten.
 
Links und rechts an der Maschine sind jeweils 3 - 5 Ultraschallsensoren montiert. Sie erfassen das jeweilige Höhenniveau. Ein Rechner wertet die Daten aus und steuert die Fräse so, dass in tiefer liegenden Bereichen weniger und an höher liegenden Stellen mehr abgefräst wird.
 
Dieses System wird gerne beim Abtrag der Deck- und Binderschicht eingesetzt. Es ist außerdem ideal in Verbindung mit unseren Feinfräsen, die den Fahrbahnbelag nur in geringer Tiefe abtragen. Insbesondere für die Beseitigung von Unebenheiten mit einer kurzen Frequenz ist diese Lösung prädestiniert.
 
 

Möglichkeiten zur Konfiguration des Multiplex-Systems

Möglichkeiten zur Konfiguration des Multiplex-Systems