HEUTE SCHON AN MORGEN DENKEN

KUTTER steht nicht nur für eine effiziente und moderne Arbeitsweise, sondern hat dabei stets auch die Umwelt im Blick. Mit verschiedensten Technologien sind wir in jedem Bereich darauf bedacht, möglichst ressourcenschonend und klimafreundlich zu arbeiten. Mit der Grünen Schaufel kennzeichnen wir besondere Projekte und Verfahren, denn wir sind uns gerade als Bauunternehmen unserer Verantwortung gegenüber unserem Planeten bewusst.
Auf dieser Seite sehen Sie, wo wir heute schon an morgen denken und welche Verfahren zum Einsatz kommen.

RESSOURCEN SPAREN

AUS ALT MACH NEU

Unser Ziel ist es, dass wir möglichst viel altes Asphaltgranulat zu neuem Asphaltmischgut umwandeln können. Wir praktizieren also nicht nur Recycling, sondern streben immer ein passendes Upcycling an, indem wir zwischen 50 – 100 % Altasphalt aufbereiten. Ermöglicht wird dies durch proaktive Abbrucharbeiten, bei denen wir auf lagenweises Fräsen setzen, auch wenn es nicht vom Auftraggeber ausgeschrieben wurde. Dank der modernen Anlagetechnik im Asphaltmischwerk, wie z. B. eine Paralleltrommel sowie ein erhöhter Beprobungs- und Analyseaufwand in unseren eigenen Laboren, lässt sich dieses Vorhaben zielführend umsetzen.

REDUZIERUNG DES CO2-AUSSTOßES BEI DER ASPHALTHERSTELLUNG

WIR SENKEN DEN CO2-AUSSTOß UM CA. 10 %

Durch eine trockene Lagerung (Hallenlagerung) von Recyclingmaterialien (kleiner als 8 mm Durchmesser) wird der CO2-Ausstoß bei der Asphaltherstellung um ca. 10 % gesenkt. Die Hallen dienen dazu, den im Asphalt-Produktionsprozess beizumischenden Altasphalt in Form von Fräsgut trocken und warm zu halten; damit benötigt der Verbrennungsprozess deutlich weniger Energie und weniger Rohstoffe werden verbraucht. Oft erfolgt die Lagerung in Zelten; wir haben uns jedoch bewusst für den Bau von Hallen entschieden, sodass die Dachflächen optional mit einer PV-Anlage bebaut werden können. 

TEMPERATURABGESENKTER ASPHALT

DER COOLE UNTER DEN EINBAUTEN

Im Straßen- und Asphaltbau kann der Einbau von temperaturabgesenkten Asphalt zur Senkung des CO2-Ausstoßes um ca. 13 % führen. Laut Literatur und Messungen im europäischen Ausland sind sogar bis zu 40 % möglich. Leider ist die Bauweise derzeit noch sehr selten, da diese Variante in Ausschreibungen explizit gewünscht sein muss. Wir als Bauunternehmen können die Einbauvariante nicht bestimmen. Die Nutzung von temperaturabgesenkten Asphalt macht vor allem bei Baustellen mit geringer Bauzeit (< 10 h) Sinn.  

DER AJF CONTAINER

KUTTER TRANSPORTBETON SPART GELD UND ZEIT IM UMGANG MIT RECYCLINGWASSER

Im Bereich Transportbeton setzt KUTTER auf die Zusammenarbeit mit der Firma AJF. Diese bietet Filteranlagen an, die das vorhandene Recyclingwasser, das durch die Reinigung der Mischer und der Anlage entsteht, aufbereiten und der Betonherstellung wieder zuführen. Dies hat eine enorme Einsparung von Frischwasser/Trinkwasser zur Folge, da vor allem im Winter die Wasserdichte im Beton reduziert werden muss. Dieser Mehrbedarf kann nun durch Recyclingwasser abgefangen werden. 
KUTTER spart auf diese Weise pro produziertem Kubikmeter Beton ca. fünf Liter Frischwasser ein.

WIR FAHREN MIT HVO

AUCH UNSER FUHRPARK WIRD NACHHALTIG

Nachdem KUTTER in vielen Bereichen bereits recht gut aufgestellt ist, war es uns ein Anliegen, unseren größten Energieträger, nämlich den KUTTER Fuhrpark sowie die Mischwerke, genauer unter die Lupe zu nehmen und nach einer Möglichkeit zu suchen, diesen zukunftssicher und energieeffizient auszurichten. Dabei sind wir auf das finnische Unternehmen NESTE gestoßen, das einen nachhaltigen Kraftstoff herstellt. Dieser wird überwiegend aus erneuerbaren Rohstoffen, Fettsäuren, aus Rest- und Abfallstoffen sowie aus Siedlungsabfällen gewonnen.
Das ganze nennt sich HVO. Das steht für Hydrotreated Vegetable Oils.

Anders als Biodiesel
Wer jetzt beim HVO an eine Art Biodiesel denkt, liegt jedoch falsch! HVO ist chemisch absolut identisch zum fossilen Diesel, der aus Rohöl mit Hilfe von Raffinerieverfahren gewonnen wird. HVO enthält keinerlei Aromaten, die wesentlich zur Feinstoffbelastung beitragen. Die CO2-Emissionen mit dem NESTE-Kraftstoff sind um 90 % gesenkt. Dies ist auf den Einsatz von regenerativen Rohstoffen zurückzuführen. Der emittierte Kohlenstoff zirkuliert beim HVO-Kraftstoff von NESTE im Kreislauf. Der neue Kraftstoff ist in Deutschland noch nicht zugelassen, darf jedoch in firmeninternen Betankungen unter bestimmten Bedingungen zum Einsatz gebracht werden. Derzeit beschränkt sich der Einsatz überwiegend auf schwere Nutzfahrzeuge sowie öffentliche Flotten. KUTTER projektiert im ersten Schritt den klimaneutraleren HVO-Kraftstoff bei diversen Fahrzeugen unterschiedlicher Größenordnungen, so dass der CO2-Fußabdruck von KUTTER dadurch signifikant gesenkt wird. 

Die Vorteile sind enorm
Der HVO-Kraftstoff bietet sogar Vorteile gegenüber dem handelsüblichen – sprich fossilen – Diesel. So ist er geruchlos, sehr lange lagerfähig und weist im Vergleich zum herkömmlichen Diesel eine „bessere“ Wassergefährdungsklasse (WHG I) auf. Dies führt dazu, dass deutlich geringere Anforderungen an die Lagerung gestellt werden müssen. Dank seiner sauberen Verbrennung hoffen wir auf eine Reduzierung der Wartungsintervalle der Abgasreinigung der Fahrzeuge. Auch kalte Winter, wie diese im Allgäu üblich sind, überstehen unsere Fahrzeuge mit HVO besser, da herkömmlicher Diesel bei kalten Temperaturen oftmals verdickt und so die Filter verstopft. Ein weiterer Vorteil ist, dass der neue Kraftstoff mit fossilem Diesel kompatibel ist und somit auch der jeweils andere Treibstoff nachgetankt werden könnte. All dies überwiegt für uns den höheren spezifischen Preis, denn KUTTER leistet hiermit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft.

Wieso setzt KUTTER nicht komplett auf Elektromobilität?
Bei PKW nutzt KUTTER überall dort, wo es möglich ist, die Elektromobilität. Auf den Schwerlast- bzw. Nutzfahrzeugbereich ist die Elektromobilität jedoch (noch) nicht anwendbar. Des Weiteren sind die Ladeinfrastrukturen auf Baustellen derzeit noch nicht vorhanden. Als Unternehmen sind wir schlichtweg davon überzeugt, dass die Energiewende nicht allein durch die Konzentration auf E-Mobilität oder gar den Wasserstoff machbar ist.

Offen für Neues
Wir freuen uns, dass wir mit NESTE und dem Distributor EDI Partner gefunden haben, mit denen wir unseren Fuhrpark zukunftssicher und ressourcenschonend betreiben können und sind weiterhin in allen Unternehmensbereichen darum bemüht, nachhaltige Lösungen zu schaffen.

Ressourcenarmes Heiz- und Kühlsystem

Wir setzen auf Brunnenwasser

Heizen und Kühlen – und das ohne den Einsatz von Ressourcen wie Gas, Öl oder Pellets. Mit unserem thermischen Heizsystem schaffen wir für unsere Mitarbeiter ein im wahrsten Sinne optimales Arbeitsklima. Dabei greifen wir auf Tiefenwasser zurück, das über Brunnen, welche von baugrund Süd in Bad Wurzach erstellt wurden, entnommen wird und mittels einer Wärmepumpe in unserem Verwaltungsgebäude zirkuliert. Die Büros und Besprechungsräume können so absolut umweltschonend temperiert werden. Unser Rechenzentrum wird auf diese Weise gekühlt. KUTTER arbeitet hier mit der regionalen Firma Alois Müller zusammen, die auf flexible Energielösungen spezialisiert ist.

Aktuell wird die Anlage noch mit Fremdstrom versorgt. Aber auch das soll sich bald durch den Bau einer hauseigenen Photovoltaik-Anlage ändern. Diese ist bereits geplant, sodass wir auch hier auf selbst erzeugten Ökostrom zurückgreifen können.

ÜBER UNS

Qualität, Flexibilität und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere Werte, die wir jeden Tag aufs Neue leben. Bestens geschulte Mitarbeiter sowie ein moderner Maschinenpark stehen dafür ein, dass Leistungen nachhaltig, wirtschaftlich und professionell ausgeführt werden.

So haben wir von KUTTER – und Sie – die Garantie, dass alle Ansprüche verantwortungsvoll, nachhaltig, wirtschaftlich und effizient erfüllt werden.