WIR HABEN´S
GEBAUT!

AKTUELLE REFERENZEN IM ÜBERBLICK

Zahlreiche Kunden aus den verschiedensten Bereichen haben uns bereits ihr Vertrauen geschenkt und auf KUTTER als Bauträger gesetzt. Einige unserer Projekte haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengefasst.

TIEF- & STRAßENBAU HOCHBAU FRÄSEN

AKTUELLE REFERENZEN TIEF- & STRAßENBAU

TIEF- UND STRAßENBAU

Garmisch-Partenkirchen Ortsdurchfahrt

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrGemeindewerke Garmisch-Partenkirchen
BauzeitMärz bis November
Auftragsvolumen2.087.000,00 €

Besonderheit

- HPP-Rohre DN315: 300 m 
- Stahlbetonrohr DN700: 100 m
- Stahlbetonrohr DN800: 100 m
- Stahlbetonrohr DN1000: 85 m
- GFK-Rohre DN1000: 35 m
- GFK-Rohre DN1100: 280 m 

Stauraumbauwerk:

- GFK-Rohr DN2000: 27 m
- Drosselschacht DN3000
- Entlastungsschacht DN3000 

- Amiblu: https://www.amiblu.com/de/videos/
(Der Sandfang im Rohr wurde jedoch noch nicht gebaut)

Die Bearbeitung läuft in Rekordzeit. Die geplante Bauzeit war von März bis November vereinbart. Unser KUTTER Team wird jedoch vorausslichtlich bereits im September die Maßnahme fertigstellen können

Asphaltbau

Fahrbahnsanierung A96
InLine Pave Methode

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Fräsarbeiten43.000 m²
Asphaltbinder 2-lagig (Inline-pave -Verfahren)35.600 m² aus AC 16BS-NV und AC 16 BS-SG
Asphaltbinder 1-lagig7.400 m² aus AC 16 BS-SG
Asphaltdeckschicht43.000 m² aus DSH-V 05
Straßeneinläufe erneuern42 Stück
Bankette erneuern6.400 m
Auftragssumme1.650.000 €

Top organisierte Nachtarbeiten auf der A96

Eines der ersten Asphaltbauaufträge 2020 hat im April auf der A96 Höhe Etterschlag begonnen. Die beidseitige Fahrbahnsanierung unter laufenden Straßenverkehr wurde von uns mit Hilfe der InLine Pave Methode ausgeführt. Das äußerst innovative Einbauverfahren, das sich insbesondere für den „Heiß auf Heiß“ Einbau eignet, wird in Deutschland nur von ein paar wenigen ausführenden Bauunternehmen angeboten. Wir als KUTTER haben diese wirtschaftliche Methode in unserem Leistungsangebot. Mit unserem neuen Imagefilm erhalten Sie Einblicke in die Technik und in den Alltag unserer Kollegen. 

Tief- und Straßenbau

Augsburger Straße
Memmingerberg

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrGemeinde Memmingerberg
Örtliche Bauleitung + PlanungIngenieurbüro Klinger
BauzeitApril 2018 – Dezember 2019
Baulängeca. 1.100 lang / 11 m breit
AuftragsvolumenGesamt 4,4 Mio.

Die Baumaßnahme

Ein paar Hundert Meter von unserer Hauptverwaltung in der Augsburger Straße 55 in Memmingen entfernt, durften wir für die Gemeinde Memmingerberg eine große Tief-Straßenbau Maßnahme erledigen.

Es wurden hierbei insgesamt 11.600 m³ Boden bewegt und unter anderem 81 Straßenablaufschächte und 65 Fertigteilschächte gelegt. Zudem wurden von unseren Kollegen 12.950 m³ Leitungsgrabenaushub bearbeitet und 3.350 Kanalrohrleitungen verlegt und für die Gemeinde eine Wasserhauptleitung in einer Länge von 1.130 m eingebaut.

Die Randeinfassung wurde mit Bordsteinen und Granit Großpflastern mit einer Gesamtlänge von 6.900 m verlegt und Frostschutzkies von 5.300 m³ verteilt.
Durch den Asphaltbau wurde dann abschließend 14.000 m² Trag-, Binder- und Deckschichten eingebaut.

Bei dem gesamten Projekt fielen Kosten von gesamt 790.000,00 Euro für die Aushubentsorgung an. KUTTER konnte das Projekt fristgerecht und passend zur Winterzeit fertigstellen. 


Tief- und Straßenbau

Sanierung
DER A96

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Gesamtlänge2x5.900 m
Breite11,5 m
Anschlussstellen3
BauzeitMärz – Dezember 2019
BauherrAutobahndirektion Bayern
Gesamtbausummeca. 10,5 Millionen EUR
AnschlussstellenZwei Richtungsfahrbahnen jeweils mit drei Anschlussstellen
Leitungsgrabenaushub9.500 m³
Fertigstellschächte150 Stück
Sickerrohleitungen5.100 m
Kanalrohrleitungen5.100 m
Gefräste Asphaltschichten64.000 Tonnen
Gefräste GHT mit Tachymeter140.000 m²
Asphaltschichten aus Trag- Binder- und Deckschichtenca. 77.000 Tonnen
Hergestellte Bankette21.000 m

Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Straßenfertiger Vögele

Von März bis Dezember 2019 war KUTTER von der Autobahndirektion Bayern Dienststelle Kempten damit beauftragt, die A 96 über eine Gesamtlänge von 2x 5.900 m und eine Breite von 11,5 m zu Sanieren.

Die Baustelle zog sich über 3 Anschlussstellen. Mit am Start: Der weltgrößte Straßenfertiger von Vögele.

Wir danken der Firma Vögele für die Zurverfügungstellung des beeindruckendes Videos zur Fahrbahnsanierung.

Tief- und Straßenbau

Neugestaltung Stadtpark
Kempten

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauzeitraumOkt. 2108 bis Dez. 2019
Auftragsvolumen4,7 Mio.
Kabelleehrrohre2.500 m
Kabelverlegung3.200 m
Erdbauarbeiten3.000 m³
Einbau Schotter & Pflaster1.800 m³
Granit Großpflaster3.400 m²
Einfassung Wiesenfläche500 m

Wir haben´s gebaut!

Seit Oktober 2018 wird der Kemptener Stadtpark neu gestaltet. Als ausführendes Bauunternehmen ist KUTTER ganz vorne mit dabei. Es wurden 2500 m Kabellehrrohre mit insgesamt 3200 m Kabeln verlegt.
Der Park hat eine neue Pflasterfläche aus Granit-Großpflaster über eine Gesamtfläche von 6400 Quadratmetern aus insgesamt vier verschiedenen Steinbrüchen erhalten. Zusätzlich wurden die Wiesenflächen mit einer Gesamtlänge von ca. 500 m eingefasst.

Darüber hinaus erhielten die zentralen Bushaltestellen eine optimierte Ausstattung und auch für die Allgäuer Festwoche wurden feste Installationen vorgenommen. Ein besonderes Highlight sind auch die Wasserspiele mit Beleuchtungseffekt mit unterirdischem Wasserversorgungsschacht.

Bei allen Baumaßnahmen wurde selbstverständlich auf einen umfangreichen Baumschutz geachtet...

Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Kempten die Baumaßnahmen dokumentiert und uns das Material zur Verfügung gestellt hat.

TIEF- UND STRAßENBAU

ALLGÄU AIRPORT
MEMMINGEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeitraum03/2019 bis Ende 10/2019
AufgabenVerlegung eines Lehrrohrsystems, Verbreiterung der Start- und Landebahn
Auftragssumme22 Mio. (davon 14 Mio. KUTTER)
SonstigesEU-Ausschreibung

DIE NACHTSCHICHT RUFT

Im EU-weiten Wettbewerb durchgesetzt

Vom Militärflughafen zu einem der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte des Freistaates: Der Allgäu Airport in Memmingen ist längst kein kleines Licht mehr. Ägypten, Korsika, Italien, Marokko, Spanien, Portugal, Großbritannien u.v.m... Mit einem neuen Rekordflugplan von über 50 Destinationen zieht er immer mehr Urlauber und Geschäftsreisende an. Um den zahlreichen Fluggästen künftig weitere abwechslungsreiche Ziele anbieten zu können, wird der Airport nun ausgebaut - nicht zuletzt auch, um die international steigenden Sicherheitsrichtlinien weiterhin erfüllen zu können.

Den Zuschlag für dieses anspruchsvolle und spannende Projekt erhielt nach einem knapp zehnmonatigen Verhandlungsmarathon die Firma KUTTER. Allein die Kalkulation für das EU-weit ausgeschriebene Bauvorhaben nahm knapp zwei Monate in Anspruch. Es folgten zeitintensive Planungen in puncto Eigenüberwachung der Mitarbeiter sowie aufwändige Genehmigungsverfahren für jeden einzelnen Arbeiter und jede einzelne Maschine - schließlich handelt es sich bei einem Flughafen um ein Hochsicherheits-Areal. All dies konnte KUTTER letzten Endes zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber lösen und sich somit im EU-weiten Wettbewerb durchsetzen. Im vergangenen November erfolgte dann der Spatenstich für den Umbau gemeinsam mit Ministerpräsident Markus Söder.

Um 21.30 Uhr rollen die Bagger an

Seit März 2019 heißt es für die KUTTER-Mannschaft nun täglich: „Die Nachtschicht ruft!“ Sobald der letzte Flieger die Start- und Landebahn verlassen hat, rollen die großen Baumaschinen an. In einem ersten Schritt werden entlang der kompletten Start- und Landebahn Kabelgräben für ein Lehrrohrsystem ausgehoben, in welchem später die Elektrik für die Flughafenbefeuerung Platz finden wird. Die große Herausforderung dabei: Pünktlich um 6.00 Uhr Morgens, wenn der erste Flieger anrollt, müssen alle Maschinen wieder in der Garage stehen und sämtliche Löcher und Gräben verfüllt sein - bis es für die vier KUTTER-Kollonen am Abend ab 21.30 wieder an die Arbeit geht.

Vollsperrung im Herbst

Richtig spannend wird es noch einmal im frühen Herbst, wenn der Flughafen in den letzten zwei Septemberwochen komplett für den Flugverkehr gesperrt wird. Dann wird im Schichtsystem Tag und Nacht mit Feuereifer daran gearbeitet, die Start- und Landebahn von jetzt 30 auf 45 Meter über die komplette Länge zu verbreitern - ein wahrer Wettlauf mit der Zeit, denn zu Verzögerungen darf es hier nicht kommen, wenn man bedenkt, dass beispielsweise die größte Fluglinie Ryan-Air ihren kompletten Flugverkehr während dieser Zeit einstellt.

Finanzierung durch den Freistaat

Finanziert wird das Mammutprojekt zum Teil vom Freitstaat Bayern sowie von den Gesellschaftern des Flughafens. Allein 15 Mio. Euro beträgt das Auftragsvolumen für die Tiefbauarbeiten der Firma KUTTER. Um sich einen Überblick über die Großbaustelle zu verschaffen war kürzlich auch Dr. Hans Reichert, Bayerns Bau- und Verkehrsminister vor Ort. Gemeinsam mit Flughafengeschäftsführer Ralf Schmid sowie MdL Klaus Holetschek führte KUTTER-Geschäftsführer Peter Groll und Geschäftsbereichsleiter Andreas Binder den Politiker über das Areal, erklärten die einzelnen Arbeitsschritte und sprachen über die besonderen Herausforderungen an Mensch und Maschinen.

KUTTER in den Medien

Selbstverständlich wird das Projekt medial begleitet. Nicht nur die Zeitung berichtet regelmäßig über die Fortschritte, auch das Fernsehnen, wie beispielsweise Allgäu-TV, ist immer wieder vor Ort und zeigt in eindrucksvollen Bildern alle Neuigkeiten von der Baustelle.

Ein Ende der kompletten Umbauarbeiten ist für 2020 geplant, denn neben der Verbreiterung der Start- und Landebahn sowie der Erneuerung des Instrumentenlandesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut.

KUTTER ist stolz darauf, ein so wichtiges regionales Projekt federführend mitgestalten zu dürfen und wünscht allen beteiligten Mitarbeitern gutes Gelingen!


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ASPHALTBAU

FAHRBAHNSANIERUNG A 96
ECHING – WINDACH

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
AufgabeAsphaltbau
Asphalt fräsen87.000 m²
Austausch Straßeneinläufe280 Stück
Erneuerung des Banketts16.000 m
AsphaltbinderschichtAC 16 BS 19.000 to
Asphaltdeckschichtaus PA 8 9.500 to
Markierungsarbeiten30.000 m

HERAUSFORDERUNG A 96

Besonders starkes Verkehrsaufkommen

Die A 96 stellt neben der A 8 eine wichtige Ost–West–Verkehrsverbindung in Süddeutschland dar. Sie verbindet die Verkehrsadern von Salzburg, Nürnberg über München Richtung Österreich und die Schweiz. Im vergangenen Jahr führte KUTTER die Sanierung des Asphaltbelages zwischen Windach und dem Echinger Tunnel auf der A 96 durch. Besonders die Fahrtrichtung München war aufgrund des starken Verkehrsaufkommens zur Morgenzeit eine besondere Herausforderung.

Wie wichtig die Autobahn für einen reibungslosen Verkehrsfluss ist, zeigte sich bereits in den besonderen Vertragsbedingungen. Zu nennen ist hier vor allem der sehr ambitionierte Zeitplan von nur 14 Tagen je Fahrtrichtung. Die Baumaßnahme erfolgte unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Tagsüber lief der Verkehr über eine Verkehrsführung von 3 Spuren + 1. Es standen somit jeweils zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung. Während dieser Zeit wurde in der sogenannten Betriebsform 2 „Tageslichtbaustelle unter Ausnutzung des Tageslichtes“ gearbeitet. Die Arbeiten nachts (Einbau der Asphaltschichten) sind mit einer Verkehrsführung 3 Spuren + 0 durchgeführt worden, hierbei handelt es sich um Betriebsform 3 „Durchführung der Arbeiten nachts“. Die Autobahndirektion Süd Dienststelle Kempten erteilte der Firma KUTTER den Auftrag in Höhe von 4,2 Mio. Euro. Die vorgesehene Sanierung umfasste die Erneuerung der Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht auf einer Länge von 4,5 km je Fahrtrichtung. In der vorgesehenen Bauzeit zwischen Juli und September standen uns jeweils nur 14 Tage je Fahrtrichtung zur Verfügung, um die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten ( per Nachteinsatz ) durchzuführen. All dies braucht eine exakte Planung, hohe Flexibilität und fachkundiges Personal.

Trotz engen Zeitplans erfüllte die Firma KUTTER sämtliche Termine. Auch in diesem Jahr ist ein weiterer Abschnitt zwischen Echinger und Ettenschlager Tunnel auf der A 96 geplant. Wir hoffen auch diesen Auftrag an Land zu ziehen. Erfahrung haben wir ja!

ASPHALTBAU

FAHRBAHNSANIERUNG B 17
AUGSBURG – HAUNSTETTEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Fräsarbeiten45.000 m³
AsphaltbinderschichtAC 16 BS 30.000 m²
AsphaltdeckschichtSMA 8 S 30.000 m²
Auf- und AbfahrtsrampenAC 11 DS 15.000 m²
Fräsarbeiten45.000 m²
Auftragssumme1,23 Mio.

Umfangreiche Fräs- und Asphaltarbeiten

Tag und Nachtarbeit auf der B17

Beauftragt vom staatlichen Bauamt Augsburg führte KUTTER im Juli 2019 in zwei Bauabschnitten Fahrbahnsanierungen auf der B17 zwischen den Anschlussstellen Messe und Eichleitnerstraße durch.

In Tag- und Nachtarbeit konnte die Fräsabteilung die Arbeiten innerhalb von 20 Tagen erfolgreich abschließen. Nach dem Ausbau des oberen Banketts kamen die Fräsen zum Einsatz. Es erfolgte die Beseitigung der Schadstellen sowie die anschließende Wiederherstellung des Banketts.
Für die gesamten Bauarbeiten stand eine Summe von knapp 1,25 Mio. Euro zur Verfügung.

B2-Erneuerung

ORTSDURCHFAHRT
GARMISCH PARTENKIRCHEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Umbau9 Kreuzungen
Deckenbau3.000 m
AsphalttragschichtAC 22 TS 1.500 to
AsphaltbinderschichtAC 16 BS 9.000 to
AsphaltdeckschichtAC 11 DS 3.000 to
DSH-V 51.4000t o
Auftragssumme3,47 Mio.

Die Nachtschicht ruft

Den Verkehr im Griff

Von Mitte März bis Ende November 2019 stemmt KUTTER ein sehr verkehrsreiches Projekt in Garmisch Partenkirchen. Beauftragt durch das staatliche Bauamt Weilheim werden insgesamt neun Kreuzungen umgebaut sowie die Ortsdurchfahrt -  ein Teil der Bundesstraße 2 - erneuert, was mit sehr umfangreichen Asphaltarbeiten verbunden ist. Das hohe Verkehrsaufkommen und die damit verbundene schwierige Verkehrssicherung stellt die KUTTER-Fräsabteilung dabei vor eine besondere Herausforderung. Um die Arbeiten möglichst verkehrsfreundlich zu gestalten, werden alle Asphaltarbeiten in Nachtschicht verrichtet. Das knapp dreieinhalb Millionen Euro schwere Projekt läuft dank der Profis der Abteilung Fräsen planmäßig und sieht seinem Abschluss bereits entgegen.


Gleis Erneuerung

DEUTSCHE BAHN BAUT
IN STETTEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Aushub65.000 m³
Dammschüttung80.000 m³
Geogitter45.000 m²
Entwässerung1.250 m
Gleisrück- und neubau2.500 m
Auftragssumme9,17 Mio. (Anteil KUTTER)

Knapp eineinhalb Jahre Bauzeit

Arbeitsgemeinschaft mit den Firmen Assner und Spitzke

Im Rahmen des Maßnahmenkataloges Stetten beauftragte die Deutsche Bahn die Fräsabteilung von KUTTER mit der Mitwirkung an der Gleis Erneuerung im Bereich des Bahnhofs Stetten. Die umfangreichen Baumaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Bauunternehmung Assner sowie der Unternehmensgruppe Spitzke, ein Bahninfrastrukturunternehmen, durchgeführt. Von November 2017 bis Mai 2019 arbeitete KUTTER an dem über neun Millionen Euro schweren Projekt. Die KUTTER-Profis konnten die Baustelle planmäßig und ohne unerwartete Zwischenfälle zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber fertigstellen.

Kreisstraße WM 24

NEUBAU DER STRAßE VON BÖBING NACH SCHÖNBERG

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Straßenbau2.500 m
Kanal- und Sickerleitungen2.000 m
Erdbewegung10.000 m³
Frostschutzkies15.000 m³
AsphaltAC 32 TS 4.500 to
Auftragssumme1,1 Mio.

In Nachtarbeit zur neuen Straße

Straßensperrung bis Fertigstellung

Anfang Juli haben die KUTTER-Experten damit begonnen, die zu schmale Kreisstraße WM 24 von Böbingen nach Schönberg weiter auszubauen. Auf einem Streckenabschnitt von ca. 2,5 km Länge laufen die Asphaltarbeiten aktuell auf Hochtouren. Die Bauarbeiten nehmen insgesamt ca. vier Monate in Anspruch und werden auch nachts weitergeführt. Während dieser Zeit ist die Kreisstraße im Baustellenbereich gesperrt.

10-prozentige Steigung

Eine Besonderheit ist die bis zu zehn prozentige Steigung, die es aufzufüllen und zu asphaltieren gilt. Auftraggeber ist das Staatliche Bauamt Weilheim, das für die Arbeiten eine Summe von 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Fahrbahnerneuerung

STAATSSTRAßE 2038
NÖRDLICH VON MURNAU

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Deckenbau4.500 m
DeckenbauAC 22 TN 9.000 to
DeckenbauAC 11 DN 3.5000 to
Auftragssumme850.000

Bauarbeiten in den Pfingstferien

Straßensanierung nach 20 Jahren

Während der Pfingstferien 2019 erneurte die KUTTER Fräsabteilung einen Teil der Staatsstraße 2038 nördlich von Murnau. Die ursprünglich für die Sommerferien geplanten Bauarbeiten konnte KUTTER aufgrund freier Kapazitäten bereits im Frühjahr durchführend. Die komplett spröde Straße, deren vergangener Deckenbau bereits über 20 Jahre zurück lag wurde komplett abgefräst und durch eine Asphaltzwischen- sowie eine neue Deckschicht ersetzt. Diese Arbeiten starteten an der Kreisgrenze nordöstlich von Hofheim und zogen sich dann über den Ortsteil Hofheim und die Abzweigung Aidling/Riegsee bis zur Einmündung in die B2 bei Murnau.

Arbeit mit vollem Einsatz

KUTTER hatte sich eine autofahrerfreundliche nur etwa halb so lange Bauzeit wie ursprünglich geplant zum Ziel gesetzt. Dafür wurde mit hohem Maschineneinsatz und zum Teil auch nachts gearbeitet. Die Samstage dienten als Puffer, falls es etwa wegen der Witterung zu Verzögerungen käme.

Bauträger war das staatliche Bauamt Weilheim, das eine Summe von knapp einer Million Euro zur Verfügung stellte.


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AKTUELLE REFERENZEN HOCHBAU

Hochbau

Boulder Alpin Zentrum
Memmingen

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrDAV Sektion Memmingen 1969 e.V.
Bauzeit07/2019 – 11/2019
Auftragssumme630.000

Fünf Monate Bauzeit

Nach insgesamt fünf Monaten Bauzeit hat das Hochbauteam von KUTTER den Rohbau des Boulder Alpin Zentrums in Memmingen mit Boulderhalle und integrierter Geschäftsstelle im November 2019 planmäßig fertiggestellt.

Da der Untergrund des Grundstücks zu 70 % aus Bauschutt bestand, war dieser nicht tragfähig. Deshalb musste eine Baugrundverbesserung durch eine Brunnengründung vorgenommen werden.

Die Baumaßnahmen beinhalteten unter anderem die spezielle Verwendung von Fertigteilen, die beidseitig eine Sichtbetonanforderung SB 3 beinhalteten.

Der Baustil fügt sich harmonisch ins Gesamtbild der Allgäuer Umgebung ein und verkörpert mit seiner Fassade aus Holz und scharfkantigem Sichtbeton die Berg- und Naturwelt.

Durch die Realisierung des DAV boulder alpin Zentrums dürfen sich die Menschen in und um Memmingen auf eine Außenkletterfläche und einen Jugend- und Veranstaltungsraum freuen. Das Zentrum bietet zudem ein spannendes Betätigungsfeld für alle Sportbegeisterte.

Hochbau

ERWEITERUNG KAMINWERK
MEMMINGEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeit07/2019 - 11/2019
Auftragssummeca. 420.000

Anbau am Kulturzentrum

Das Memminger Kulturzentrum in der Anschützstraße 1 wurde durch einen zweigeschossigen Anbau erweitert.

Die Außenwände wurden mit einem hochgedämmten, perlitgefüllten Ziegel hergestellt, die Innenwände in Mischbauweise. Die beiden Geschosse sind über zwei Fertigteiltreppen und ein Podest verbunden. Für das Gebäude wurde ein Energiesparschornstein mit reduziertem CO2-Ausstoß errichtet.

Im Erdgeschoss des Anbaus befinden sich neu das befahrbare Techniklager sowie ein Lager für Stühle und Bühnenequipment. Im 1. Stock können künftig die Künstler in drei Garderoben mit WC, einem Aufenthaltsraum und einer Teeküche adäquat versorgt werden.

Eine Herausforderung bestand im Rückbau des ehemaligen Anbaus ohne den, an zwei Seiten angrenzenden Bestand, zu beschädigen.

Projektentwicklung

FÜRSTENRIEDER STRAßE
MÜNCHEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeitraum07/2016 bis 06/2020
Grundstücksfläche1.674 m² am Münchener Westpark
Gesamtwohnfläche2.284 m²
Wohnungen33 Stk. zw. 35 - 100 m²
Auftragssumme6,1 Mio.

Vom ersten Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe

Wohnen im Münchener Westen

Unter dem Projektnamen Fürstenrieder 223 entstand im Münchener Stadtteil Sendlingen-Westpark ein modernes Wohnobjekt, das die Ansprüche von Singles, Paaren und Familien an modernes zeitgemäßes Wohnen gleichermaßen bedient. In bester Wohnlage entstanden hier insgesamt 33 elegante Wohnungen – von der 1-Zimmer-Single-Wohnung bis hin zum 4-Zimmer-Familiendomizil.

Bauherr und Initiator war die von KUTTER eigens für dieses Großprojekt gegründete Tochtergesellschaft F223 GmbH. Auch hier profitierte die KUTTER Unternehmensgruppe von ihrem Alles-aus-einer-Hand-Vorteil. Dank eigenem Fertigteil- und Transportbetonwerk war KUTTER in der Lage, das Projekt vom ersten Spatenstich bis zur schlüsselfertigen Übergabe an den Kunden zu organisieren.


PROJEKTENTWICKLUNG

WÜRMPARK TERRASSEN
KRAILLING

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeitraum01/2018 bis 03/2020
Wohnfläche3.300 m²
Wohnungen34 (30 -150 m²)
Doppelhaushälften2
Auftragssumme23 Millionen

Wohnen an der Würm

Wohnungsbau in Krailling

Im Herzen der Gemeinde Krailling, umgeben von Natur und unter Einbeziehung des alten Baumbestandes, findet sich die moderne Wohnanlage. In idyllischer, parkähnlicher Umgebung entstanden 6 Mehrfamilienhäuser mit 1 bis 5 Zimmer-Wohnungen und 2 Doppelhäuser.

Die neue Fußgängerbrücke über die Würm direkt neben dem Grundstück wurde mit einem Spezialkran von unserem Tochterunternehmen eingehoben.

Hier geht´s zum Video.

HOCHBAU

Kindertagesstätte Goldhofer
Memmingen

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeit Baumeisterarbeiten10/2017 - 03/2018
Eröffnung05/2019
Betonstahl30 to
Stahlbetondecken700 m²
Fläche Erdgeschoss750 m²
Fläche Untergeschoss500 m²

Zukunftsträchtiges Leuchtturm-Projekt

Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an Krippen- und Kitaplätzen wurde der Bau der neuen Kindertagesstätte Goldhofer in Memmingen realisiert. Dies geht auf das Testament von Karoline Goldhofer-Prützel (1924-2013) zurück, die verfügt hatte, dass Ihre private Villa in eine Kindertageseinrichtung umgebaut und der Stadt Memmingen kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll.

Dabei wurden die drei ehemaligen Hauptbestandteile des Hauses – die Garage, das Schwimmbad und das Wohnhaus – voneinander getrennt und zu einer Kita mit insgesamt 62 Betreuungsplätzen umfunktioniert. Durch die Verwendung der bestehenden Bauten, dem Einsatz recycelbarer Materialien und unter Einbezug eines innovativen Energiekonzeptes erfüllt das Haus bereits heute die Anforderungen des Klimaziels 2050.

Umso erfreulicher, dass das Bauvorhaben mit dem Wettbewerb GEPLANT + AUSGEFÜHRT 2020 der Gesellschaft für Handwerksmessen prämiert wurde. Es ist der einzige Architekturwettbewerb, der nicht nur den Architekten ehrt, sondern auch die Leistungen des Handwerks würdigt.

HOCHBAU

Dienstleistungszentrum
Memmingerberg

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeit22 Wochen
Hohlkörperdecken4.000 m²
Bewehrungsstahl600 to

VON DEN RÖMERN ABGESCHAUT

Verbesserte CO2-Bilanz des Gebäudes

Innerhalb einer sehr kurzen Bauzeit, die unter anderem auch durch vierwöchige 24-Stunden-Schichten ermöglicht wurde, entstand das Dienstleistungszentrum in Memmingerberg.

Eine Besonderheit stellte hier der Einsatz von Hohlkörperdecken dar: dank der Kunststoff-Luftkammern ließ sich das Deckengewicht um bis zu 35 % reduzieren. Somit musste für die Decke entsprechend weniger Beton hergestellt und zur Baustelle transportiert werden, was wiederum Rohstoffe spart, den Einsatz von Bewehrungsstahl reduziert und die CO2-Bilanz des Gebäudes verbessert.

Ein ähnliches System aus Tonamphoren verwendeten übrigens bereits die Römer. Somit lässt sich schon von unseren Vorfahren viel über den reduzierten Einsatz von Rohstoffen lernen.


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HOCHBAU

Hallenbad
Bad Wurzach

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Grundstücksfläche8.000 m²
BGF1.670 m²
Bewehrungsstahl150 to

Bauprojekt in Bad Wurzach

70er-Jahre-Gebäude ersetzt

Das bereits seit den 70er-Jahren existierende Hallenbad in Bad Wurzach wurde durch einen Neubau komplett ersetzt.

Seit 2011 in Planung befindlich, konnte das Projekt mit 1.670 m² Fläche endlich verwirklicht werden, das nicht nur den zahlreichen Schülern und Schülerinnen der Stadt, sondern vor allem auch der Entwicklung des Kurorts Bad Wurzach zu Gute kommt. 

SCHLÜSSELFERTIGBAU

FENEBERG
BAD SAULGAU

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrObjekt Bad Saulgau GbR
Bauzeitraum11/2018 – 09/2019
Grundstücksflächeca. 5.500 m²
BGFca. 2.050 m²
Auftragssummeca. 1,75 Mio.

BAUPROJEKT IN BAD SAULGAU

Zehn Monate Bauzeit

Im September 2019 konnte der Umbau sowie die Erweiterung des FENEBERG-Lebensmittelmarktes und eines Versicherungsbüros in Bad Saulgau fertiggestellt werden.

Das Bauprojekt mit ca. 60 Parkplätzen und Außenanlagen wurde auf einer Grundstücksfläche von knapp 5.500 m² nach zehnmonatiger Bauzeit abgeschlossen.

Schlüsselfertigbau

KUTTER TIEFBAU
NIEDERLASSUNG Eschenlohe

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrKUTTER GmbH & Co. KG
BauzeitraumJuni 2019 – April 2020
Grundstücksflächeca. 1.600 m²
BGFca. 380 m²
Auftragssummeca. 600.000

GUT IM ZEITPLAN

Fertigstellung im April 2020

In Eschenlohe realisiert das KUTTER-Hochbauteam gerade ein Bauvorhaben in eigener Sache.  

Das Team ist derzeit damit beschäftigt die schlüsselfertige Erstellung eines Bürogebäudes  mit Halle sowie 8 Stellplätze für die KUTTER Tiefbau Niederlassung  in Eschenlohe zu finalisieren. Nach zehnmonatiger Bauzeit wird das Gebäude im April 2020 fertiggestellt werden. 


Schlüsselfertigbau

REWE-MARKT
REHAU

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrKUTTER GmbH & Co. KG
Bauzeitraum04/2018 – 04/2019
Grundstücksflächeca. 8.387 m²
BGFca. 2.669 m²
Auftragssummeca. 5,5 Mio

HERAUSFORDERUNGEN SOUVERÄN MEISTERN

REWE-Markt mit Backshop & Getränkemarkt 

Am Standort in Rehau wurde innerhalb eines Jahres ein REWE-Markt mit Backshop und Getränkemarkt mit einer Parkfläche von 112 Stellplätzen gebaut.

Vor eine besondere Aufgabe stellte das KUTTER-Hochbauteam  die Umverlegung eines Bachlaufes.  

SCHLÜSSELFERTIGBAU

BRAUEREI GIESINGER BRÄU
München

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrAurelis Asset GmbH
Bauzeitraum01/2019 – 05/2020
Grundstücksflächeca. 10.151 m²
BGFca. 4.788 m²
Auftragssummeca. 8 Mio.

Gut im Zeitplan

„O zapft is“

Das heißt es ab Mai 2020 in München-Feldmoching.

Denn dann wird der Schlüsselfertigbau der Brauerei GIESINGER BRÄU mit Abfüllanlagen und Außenanlagen auf einer Grundstücksfläche von ca. 10.151 m² finalisiert sein.  

Schlüsselfertigbau

REWE-MARKT
Sonnefeld

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
BauherrKUTTER GmbH & Co. KG
Bauzeitraum09/2018 – 10/2019
Grundstücksflächeca. 7.205 m²
BGFca. 2.360 m²
Auftragssummeca. 5 Mio.

Schlüsselfertige Errichtung

Vom Spatenstich bis zum Schlüsselfertigbau

Am Standort Sonnefeld hat die Mannschaft des Hochbau-Teams in knapp 14 Monaten den Neubau eines REWE-MARKTES realisiert.

Dem ging der Abbruch eines bestehenden Marktes voraus.  Die schlüsselfertige Errichtung beinhaltet neben dem REWE-Markt auch einen Backshop.

Die Außenanlagen bestehen aus einer Parkfläche mit 84 Stellplätzen. 


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AKTUELLE REFERENZEN FRÄSEN

LUDWIGSHAFEN

Brückenabbruch der B37
in Ludwigshafen

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeitraum05/20 bis 07/20
Gesamfläche10.000 m²
Eingesetzte Fräsefunkgesteuerte Fräse W 50

Der grobe Ablauf

Die Stadt Ludwigshafen hat nach der Feststellung der Brückenschäden die Brücke und das Umfeld für jeglichen Verkehr gesperrt. 

Da es sich hierbei um einen Verkehrsknotenpunkt handelt, war die Beeinträchtigung für die gesamte Bevölkerung schwerwiegend. 

Um die teilweise kontaminierte Beschichtung zu entfernen und nicht das gesamte Abbruchmaterial entsorgen zu müssen, war zwingend eine funkgesteuerte Fräse mit einem maximalen Gewicht von zehn Tonnen einzusetzen. 

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine funkgesteuerte Fräse, so dass die Frässpezialisten von KUTTER in Eigenregie innerhalb kürzester Zeit eine Fräse W 50 mit allen Funktionen entwickelt und auf Funksteuerung umgebaut haben. 

Besonderheit: Der Maschinenführer wurde auf dem nicht in Bearbeitung befindlichen Brückenteil permanent durch ein Sicherungsgeschirr an einem Autokran gesichert und konnte von dort aus über Funkfernsteuerung die Maschine bedienen. 

Das Material wurde auf der Brückentafel abgelegt und im Zuge des Abbruchs gesondert aufgenommen.

ADELSDORF

Neubau einer Orstumgehung
in Adelsdorf

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
ZielOrtsumgehung Adelsdorf

In Adelsdorf bereitet KUTTER den Neubau einer Ortsumgehung vor. Hierzu wurden in einem ersten Schritt 3500 Kubikmeter Kalkstein mit schwerem Gerät abgetragen (siehe Bilder).

Aktuell wird hier der Asphaltanschluss an die bestehende Fahrbahn gefräst. In den kommenden Wochen werden für den zweiten Abschnitt der Ortsumgehung noch einmal 1.100 Kubikmeter Fels abgefräst.

KARL-MARX-ALLEE

FRÄSSPEZIALISTEN
IN BERLIN-MITTE

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
Bauzeitraum11/11/2019 bis 19/11/2019
Gesamtfläche10.000 m²
Gefräste Fläche7.500 m²
Frästiefe0 - 12 cm
MaterialBeton ohne Bewehrung
SteuerungTrimble Tachymetersteuerung
Eingesetzte FräseWirtgen W 100 CFi

MILLIMETERARBEIT IN
BERLIN-MITTE

Die Frässpezialisten der KUTTER GmbH
& Co. KG haben im November 2019 das
diffizile Profil einer Pendelrinne in eine
Betonfläche eingefräst.

Für die Nivellierung kam ein 3D-System zum Einsatz. Das Besondere daran: Es drehte sich um ein Projekt der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf der Berliner Karl-Marx-Allee im Herzen der Stadt, unter der eine U-Bahn-Linie verläuft. Darum kam für die Maßnahme keine Großfräse in Frage. Stattdessen hat KUTTER das 3D-Fräsen mit einem Kompaktgerät mit 1 m Fräsbreite realisiert und damit eine innovative Lösung erarbeitet, mit der das Niederschlagswasser sicher abgeleitet werden kann.

Die Karl-Marx-Allee, die bis zu 72,50 m breite, geschichtsträchtige Prachtstraße im Herzen Berlins, wird seit Sommer 2018 in mehreren Schritten neu gestaltet. Künftig wird es dort weniger Platz für Autos geben, stattdessen breite Radwege sowie attraktive Gehwege und Plätze. Dazu wurden nach dem Abtrag der bituminösen Fahrbahnbeläge die Regenabläufe und die Bordanlage neu gesetzt.

Pendelrinne in Betondecke

Bautechnisch herausfordernd war der nächste Schritt, die Profilierung der Betondecke unter dem Asphalt. Sie sollte, um später den Abfluss des Regenwassers sicherzustellen, auf ca. 800 m Länge und 5,75 m Breite das Profil einer Pendelrinne erhalten. Die Planung sah vor, dass das Gefälle in Abständen von 3-5m zwischen 2,5 % und 3,0 % variiert. Auf den verbleibenden 9,25 m Breite der Fahrbahn sollte das Profil eine Querneigung von 2,5 % von der Mitte zum Fahrbahnrand hin aufweisen. Aus dieser Geometrie ergab sich eine ständig wechselnde Frästiefe zwischen 0 und 12 cm. Aber damit nicht genug: Unter Teilen der Karl-Marx-Allee verläuft die Berliner U-Bahn. Deshalb kam auf etwa 75 % des Baufeldes wegen entsprechender Lastbeschränkungen der Einsatz von Großfräsen nicht in Frage.

3D-Fräsen mit Kompaktmaschine

Angesichts dieser Aufgabenstellung entwickelte das Team des Frässpezialisten KUTTER gemeinsam mit dem Hauptauftragnehmer, der Matthäi GmbH & Co. KG, ein Konzept für die präzise Profilierung des Betons. Das Gerät der Wahl war eine Kompaktfräse mit 1 m Fräsbreite, ausgestattet mit einem 3D-Nivelliersystem. Das ist eher ungewöhnlich, denn üblicherweise kommen für das 3D-Fräsen nur Großgeräte mit mindestens 2 m Fräsbreite zum Einsatz.

Seit vielen Jahren erprobt

„Beim Erstellen neuer Profile arbeiten wir seit fast einem Jahrzehnt äußerst erfolgreich mit der 3D-Nivellierung und haben mittlerweile verschiedene Systeme ausprobiert. Dabei hat
sich die Variante mit Totalstation bei unterschiedlichsten Aufgabestellungen bestens bewährt. Deshalb waren wir sicher, auch das Projekt in Berlin-Mitte auf diese Weise erfolgreich abzuwickeln“, erklärt Roland Schmid, Leiter der Fräsabteilung bei KUTTER Memmingen. Damit haben die Frässpezialisten die geforderte Genauigkeit von ± 5 mm gemäß ZTV souverän unterboten und beste Voraussetzungen geschaffen für den Aufbau des Asphaltüberbaus.

 


TUNNEL OBERAU

ESCHENLOHE
GARMISCH PARTENKIRCHEN

ZAHLEN/DATEN/FAKTEN
ZielUmfahrung Tunnel Oberau
Bauzeitraum2017 bis 2019

LICHT AM ENDE DES TUNNELS

Der grobe Ablauf

Die schweizerische Firma Marti AG ist mit dem Bau des Tunnels Oberau beauftragt worden.

Der Tunnel wird im Wesentlichen in bergmännischer Bauweise im Sprengvortrieb hergestellt. Nach dem groben Ausbau des Tunnelquerschnittes werden unsere speziell angepassten Mining-Fräsen eingesetzt, um die Tunnelsohle exakt auf das notwendige Höhenniveau zu profilieren.

Unsere Maschinenführer orientieren sich an definierten Vermessungspunkten und übertragen die Daten mit Hilfe einer Lasersteuerung, die direkt in die Maschinensteuerung eingreift.

Das gefräste Material wird direkt über das integrierte Verladeband auf bauseitige Transportfahrzeuge verladen. Die Steilförderbänder sind mit massiven Stahleinlagen verstärkt, um Schäden durch scharfkantiges Gestein zu vermeiden.

Unsere Geräte und ihre Leistungsfähigkeit

Die Leistungsfähigkeit unserer Geräte richtet sich im Wesentlichen nach der Art des Gesteins. Bei dieser Maßnahme handelt es sich um Dolomit- und Kalkgestein mit den damit verbundenen einachsialen Druckfestigkeitswerten.

Ein weiterer Indikator für die Leistungsfähigkeit ist die Klüftigkeit des auszubauenden Materials, das von Natur aus vorhanden sein kann oder durch Sprengschädigung erzeugt worden ist.

Die Spezialaufgabe

Auch ein Schwerpunkt bei diesem Projekt ist die Herstellung von Leitungsgräben innerhalb der Tunnelsohle. Für diese Spezialaufgabe haben wir unsere in Eigenregie modifizierte Fräse W 2200 mit seitlichem Fräsaggregat – Fräsbreite ca. 65 cm – eingesetzt. Damit können wir bis zu einer Tiefe von ca. 70 cm Gräben herstellen.

Der Vorteil bei dieser Technik ist die Tatsache, dass die Fräse zentral mit dem gesamten Betriebsgewicht von über 40 Tonnen über der Fräswalze steht.

Qualität durch langjährige Erfahrung

Sowohl in der Flächen- als auch in der Profilfräsleistung haben wir langjährige Erfahrungen gesammelt und können durch Anwendungsoptimierung auch in extremen Bedingungen wirtschaftliche Ergebnisse realisieren.

Die in Zentraleuropa agierenden Tunnelbauer kennen mittlerweile die Möglichkeiten der Frästechnologie und beziehen unsere Technik bereits in der Planung und Kalkulation von Projekten ein.

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AKTUELLES

WAS GIBT´S NEUES?

Baustellenupdate

Erweiterung Hauptverwaltung
Memmingen

Verfolgen Sie den Baufortschritt unserer Hauptverwaltung.
KUTTER – Alles aus einer Hand.

Neue Kindertagesstätte

Spatenstich
Bad Grönenbach

Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Bau der neuen Kindertagesstätte in Bad Grönenbach begonnen. Das Gebäude soll Platz für zwei Krippengruppen (je 15 Kinder) und zwei Kindergartengruppen (je 25 Plätze) bieten. Bauherr ist der Markt Bad Grönenbach. Betrieben wird die Einrichtung von der Johanniter-Unfallhilfe. Die Kosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt von Bund und Land mit etwa 1,7 Millionen Euro.

Läuft alles nach Plan, könnten die Bauarbeiten im September 2021 abgeschlossen sein. Beim offiziellen Spatenstich legte auch die Übergangsgruppe "Glückskäfer" (links) mit ihren Betreuerinnen Paula Asprilla Vargas, Lucia Konrad-Holz und Silke Feucht selbst Hand an, damit das Bauwerk bald fertig wird. Zudem sangen sie das Lied "Wer will fleißige Handwerker sehn".

Ebenso waren für diesen feierlichen Spatenstich anwesend: Bettina Sommer (Johanniter), Ulrich Dick (Firma Kutter), Adolf Mildenberger (Bauamt), Bad Grönenbachs Bürgermeister Bernhard Kerler, Chrisitan Konrad (Firma Kutter), Dieter Brüggemann (zusatänderiger Architekt) und Elke Schatz (Hauptamt Verwaltungsgemeinschaft).

13 Fußballfelder

Fahrbahnerneuerung
A1

Auf einer Länge von sechs Kilometern erneuert  „Die Autobahn GmbH des Bundes“ derzeit die A1 zwischen Stapelfeld und Bargteheide. 
Die KUTTER-Fräsprofis befreiten zunächst eine Fläche von 13 Fußballfeldern von ihrer Betondecke, die mit insgesamt rund 2.400 LKW-Ladungen abtransportiert wurden. Die Autobahn erhält nun einen neuen Fahrbahnbelag, der durch seine Zusammensetzung nicht mehr vom sogenannten Betonkrebs befallen werden, sprich nicht mehr aufplatzen kann. Ab Dezember wird die neue Fahrbahn für den Verkehr freigegeben.

Topaktuelle Eindrücke der Baustelle gibt es auf YouTube.

MEHR NEUIGKEITEN >

75 NEUE PLÄTZE

Spatenstich Generalsanierung
Kita St. Nikolaus

Seit September 2018 durfte das Nebengebäude der Kindertagesstätte Sankt Nikolaus in Kempten nicht mehr genutzt werden. Nun wurde der Spatenstich für die Generalsanierung des Kindergartens gelegt. Unter der Regie von KUTTER wurde der marode Anbau bereits abgerissen, bevor jetzt der Startschuss für die Sanierung, Restaurierung, Renovierung, Modernisierung und Vergrößerung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes fiel. Anstatt wie bisher 80 sollen bald 155 Krippen- und Kindergartenkinder hier spielen, lernen und lachen. Im Rahmen eines kleines Festaktes, den die Kindergartenkinder mit einem Lied eröffneten, kündigte Oberbürgermeister Thomas Kiechle den Beginn sowie das Vorgehen der Arbeiten an.

KUTTER freut sich sehr auf diesen spannenden Auftrag, der bereits im September 2022 abgeschlossen sein soll.

Aus Alt mach neu

Gebäude-Generalsanierug
in Lindau

An einer Gebäude-Generalsanierug der besonderen Art arbeitet das KUTTER-Team derzeit in Lindau.

Hier wurde in zum Teil mühevoller Handarbeit das unter Denkmalschutz stehende Gebäude „Dreierstraße 5“ entkernt, um den Grundstein für insgesamt 17 neue Wohnungen zu legen. Da die Außenhülle aufgrund des Ensembleschutzes nicht angerührt werden durfte, mussten ca. 1.400 Tonnen Baumaterial händisch abgebrochen und aus dem Gebäude getragen werden. Dabei gab es immer wieder neue Überraschungen, wie sog. Kappendecken mit einer Gesamtstärke von bis zu einem Meter, Mauerwerkswände mit bis zu 85 cm Dicke sowie Gewölbedecken mit höchster statischer Komplexität. 

Die Entkernung ist nun komplett abgeschlossen und das KUTTER Team kann mit dem Wiederaufbau der Decken und Wände beginnen. Auch hier gilt es wieder einiges zu beachten. So können die Bauexperten beispielsweise lediglich mit leichtem Schalungsmaterial arbeiten, da ein Einbringen von Baumaterial mittels Kran aufgrund des Ensembleschutzes ausscheidet. Die neuen Stahlbetondecken werden anschließend in kleineren Abschnitten mittels Auflegertaschen im bestehenden Mauerwerk errichtet.

Bis zur Landesgartenschau im kommenden Jahr sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein.

KUTTER Bauunternehmung

wünscht
Frohe Ostern!

Zu dem bevorstehenden Osterfest wünschen wir Ihnen schöne und festliche Tage - bleiben Sie gesund!

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